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Die Thermoesche und Thermoholz im Portrait


Die in Europa heimische Esche erreicht ein stolzes Alter von bis zu 300 Jahren und wächst in ihrer Lebenszeit bis zu 40 Meter in die Höhe. Damit ist sie einer der höchsten Laubbäume in ganz Europa. 2001 wurde die Esche sogar von der Dr. Silvius Wodarz-Stiftung Menschen für Bäume und deren Fachbeirat zum Baum des Jahres gewählt. Mit Thermoeschenholz erhalten Sie noch einmal zusätzlich veredeltes Eschenholz, welches einige besondere Eigenschaften mit sich bringt.

Thermoholz von der Esche entsteht durch eine ganz spezielle Hitzebehandlung in einer Hochtemperaturanlage. Diese dauert – je nach Technologie – bis zu mehrere Tage. Die Hitze und die damit freigesetzte Feuchtigkeit verändern Chemie und Physik des Holzes derart, dass sich seine Eigenschaften noch weiter verbessern. Auch erhält das Holz einen angenehmen, braunen Farbton, der je nach Verwendung für optische Highlights sorgt.


Die größten Vorteile der Thermoesche im Überblick:

✔  Die Haltbarkeit des Holzes wird dabei extrem erhöht - es bleibt es Ihnen lange erhalten.

✔  Eine Steigerung der Resistenzklasse auf 1-2 ohne das Zutun chemischer Mittel (DIN EN 350-2).

✔  Eine deutliche Erhöhung der Witterungs- und Fäulnisresistenz - Thermoesche macht fast alles mit. 

✔  Das Quellverhalten wird reduziert - das Holz wird viel formstabiler.

Thermomodifizierte Hölzer werden mithilfe des Dampf-Hitze-Verfahrens zu robusten und edel anmutenden Hölzern für Außenterrassen, Innenverkleidungen, feines Mobiliar und vieles mehr.

So entsteht das Thermoholz

Stamm-und-Krone-der-Esche


Die Entstehung von Thermoholz kann mithilfe unterschiedlichster Verfahren bewerkstelligt werden. Das weltweit am häufigsten genutzte Stellac-Verfahren beruht auf dem massiven Einsatz von Hitze und Wasserdampf.

Innerhalb dieses Fünf-Stufen-Prozesses wird das Spaltholz über einen langen Zeitraum schonend hitzebehandelt. Mithilfe starker und staccato-artig aufeinanderfolgender Temperaturschwankungen werden Risse im Holz vermieden. Im Stellac-Verfahren durchläuft die Esche insgesamt 5 unterschiedliche Phasen:

  1. Die erste Erwärmungsphase erfolgt mit Temperaturen bis zu 100°C.

  2. Es folgt eine Trocknungsphase zur kontrollierten Reduktion der Holzfeuchtigkeit auf 0%.

  3. Das Eschenholz wird nun erneut erwärmt. Diesmal auf bis zu 230°C.

  4. In der anschließenden Konditionierungsphase wird dafür ein perfektes Feuchtigkeitsniveaus gesorgt.

  5. In der zweiten Trocknungs- und der Abkühlphase wird das Holz dann wieder auf Normaltemperatur gebracht.

In den kommenden Jahren wird zunehmend ein neues Verfahren zur Veredelung angewandt werden. Es wird drucklos und mithilfe einer Kombination aus Wasserdampf und Stickstoff realisiert. Der große Vorteil besteht darin, dass der Entstehungsprozess mit weniger technischem Aufwand umgesetzt werden kann. Die Qualität jedoch bleibt dieselbe.

Wie wird das Thermoholz der Esche verwendet?

Thermisch modifiziertes Holz aus heimischen Wäldern dient als ökologische Alternative zu Tropenhölzern wie Teak oder Bangkirai. Dank der Optimierung seiner Eigenschaften ist Thermoesche besonders dort gern gesehen, wo herkömmliche Esche den Witterungsbedingungen nicht standhalten würde. So wird Sie häufig im Außenbereich in Form von Dielen, Möbel oder Böden verwendet.

Aufgrund ihrer tollen Färbung und der natürlichen Behandlung ist sie zudem ein idealer Ersatz für herkömmliche und chemisch behandelte Hölzer.

Um die Haltbarkeit und den Farberhalt von Thermoesche zu unterstützen, empfehlen wir eine sorgsame Behandlung des Holzes mit Thermo-Öl. Unbehandelt kann sich unter Einwirkung der UV-Strahlen eine silberfarbene, gleichmäßige Patina bilden. Dies wiederum kann jedoch auch ein tolles Gestaltungsmittel sein und beispielsweise Ihrer Terrasse eine harmonisch-natürliche Optik verleihen.

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