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    <updated>2026-04-30T14:04:51+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Sapeli Mahagoni – Edelholz</title>
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                                            Jeder kennt Mahagoni oder hat zumindest schon mal davon gehört, da es ein sehr edles und hochwertiges Holz ist. Doch wussten Sie, dass hinter der Bezeichnung &quot;Mahagoni&quot; meist das Holz des Sapeli steckt? Wir zeigen Ihnen, warum das so ist und was das Holz so besonders macht &gt;&gt;&gt;
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                  Sapeli, bot. auch als Entandrophragma cylindricum bekannt, gehört zur Familie der Meliaceae, also den Mahagonigewächsen. Es stammt aus derselben botanischen Familie wie der amerikanische Mahagoni – daher wird es nicht nur oft damit verwechselt, sondern sogar als Sapeli Mahagoni bezeichnet. Besonders verbreitet ist Sapeli Mahagoni an der Elfenbeinküste und von Ghana bis Uganda.  
  Mit einer maximalen Höhe von bis zu 45 Metern und einem Stammdurchmesser von 1,5 Metern kann der Sapeli über die Jahre hinweg zu einem beeindruckenden Baum heranwachsen. Auf einer Länge von 15-25 Metern ist der Sapeli Mahagoni sogar komplett astfrei. Sein Kernholz ist hell bis braun-rötlich und besticht durch einen tollen Goldglanz.  
  Da es aus der Familie der Mahagoni-Hölzer stammt, begeistert Sapeli durch seine besondere Struktur, was es zu einem sehr begehrten Dekoholz macht. Die Besonderheit des Holzes liegt jedoch nicht nur in seiner Farbe, sondern vielmehr in seinem Wuchs: Mit seinem regelmäßigen Wechseldrehwuchs lässt Sapelliholz sehr ausgeprägte Radialstreifen entstehen. Außerdem verändert Sapeli nicht nur die Optik Ihrer Wohnung – mit seinem zedernartigen Geruch ergänzt dieses Holz Ihren Haushalt um eine tolle Duftnote.  
  Als Klassiker aller tropischen Holzarten erweitert Sapeli unser Angebot durch ein dekoratives Holz für besonders wohlige und urige Wohnungsstile. Außerdem ist es eine echte Alternative zu echtem Mahagoni, das ausschließlich in Mittel- und Südamerika heimisch ist. Da echte Mahagonibäume unter besonderem Schutz stehen, wird der Handel streng kontrolliert und ihr Holz heutzutage kaum noch vertrieben.    
 Sapeli – Eigenschaften und Verarbeitung 
  Sapeliholz ist ein mittelhartes Holz mit einer hohen Festigkeit und lässt sich daher sehr gut bearbeiten. Während der Trocknungsphasen neigt es stark zum Werfen, hat jedoch eine ausgezeichnete Dimensionsstabilität. Bei der Trocknung muss deshalb darauf geachtet werden, dass die Temperaturen und das Feuchtigkeitsgefälle niedrig sind.  
    
  Wegen seiner stark gestreiften Struktur muss Sapeli sehr sorgsam bearbeitet werden. Es ist ohne Weiteres schleif-, schäl-, nagel-, schraub-, säg- oder messerbar und kann ebenso gedrechselt wie auch geschnitzt werden.  
  Das Kernholz weist außerdem eine gute Resistenz gegen Pilzbefall auf, vergleichbar mit dem von Kiefernholz. Ebenso beständig ist es gegen Insektenbefall. Daher kann es nicht nur im Innenbereich, sondern auch im Außenbereich Anwendung finden.  
   
  Wie es heutzutage genutzt wird 
  Sapeli Mahagoni wird zumeist für hochwertiges Ausstattungsholz genutzt. So zum Beispiel für die Verwendung in klassischem Möbelholz, wunderschönen Vertäfelungen, haptisch perfekten Handläufen, innerhalb des Boot- und Yachtbaus und für hochwertige Musikinstrumente. Ebenso sind Treppen und Parkett oftmals aus dem edel anmutenden Holz gefertigt.  
  Doch nicht nur im Innenbereich wird Sapeli oft genutzt - auch als Konstruktionsholz oder in Form von Deckfurnieren wird es häufig im Außenbereich verwendet. Es ist überall dort zu finden, wo besondere Ansprüche an Festigkeit und Robustheit gestellt sind.  
  &amp;nbsp; 
 Die Oberflächenbehandlung &amp;amp; passende Pflege 
  Sapeliholz ist einfach für den Einsatz im Außenbereich mit Klar- und Transparentlacken zu behandeln. Solche Versiegelungen eignen sich besonders für Bereiche, die weder Regen noch direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Für Einsatzorte, an denen die Sonnenstrahlung intensiver ausfällt, empfiehlt sich das Verwenden einer stark pigmenthaltigen Lasur. Alle eben genannten Behandlungsmöglichkeiten erhalten die feine Struktur und überdecken diese nicht. Für den Innenbereich eignen sich am besten Wachse, Lacke oder auch Mattierungen.  
  Zudem gibt es einige Möglichkeiten, dieses besondere Holz nachhaltig zu pflegen. So können Sie das Holz zum Beispiel bis zu zweimal pro Jahr ölen. Die Fasern des Holzes werden dadurch komplett gesättigt, sodass die Wasseraufnahme effektiv vermindert wird. So beugen Sie dem Quellen durch Wasseraufnahme oder der Rissbildung durch Hitzeeinwirkungen vor.  
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                            <updated>2018-03-28T15:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Thermoesche und Thermoholz im Portrait</title>
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                                            Das Holz der Esche ist sehr robust und wegen seines angenehm hellen bis rötlich-warmen Farbtons als Werkstoff für Küchen- und Wohnzimmermöbel aber auch für Handläufe sehr beliebt. Hier erfahren Sie, wie die spezielle Behandlung zur Thermoesche das Holz noch besser macht &gt;&gt;&gt;
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                   Die in Europa heimische Esche erreicht ein stolzes Alter von bis zu 300 Jahren und wächst in ihrer Lebenszeit bis zu 40 Meter in die Höhe. Damit ist sie einer der höchsten Laubbäume in ganz Europa. 2001 wurde die Esche sogar von der Dr. Silvius Wodarz-Stiftung Menschen für Bäume und deren Fachbeirat zum Baum des Jahres gewählt. Mit Thermoeschenholz erhalten Sie noch einmal zusätzlich veredeltes Eschenholz, welches einige besondere Eigenschaften mit sich bringt.  
  Thermoholz von der Esche entsteht durch eine ganz spezielle Hitzebehandlung in einer Hochtemperaturanlage. Diese dauert – je nach Technologie – bis zu mehrere Tage. Die Hitze und die damit freigesetzte Feuchtigkeit verändern Chemie und Physik des Holzes derart, dass sich seine Eigenschaften noch weiter verbessern. Auch erhält das Holz einen angenehmen, braunen Farbton, der je nach Verwendung für optische Highlights sorgt.  
    Die größten Vorteile der Thermoesche im Überblick:     
  ✔ &amp;nbsp;Die Haltbarkeit des Holzes wird dabei extrem erhöht - es&amp;nbsp;  bleibt es Ihnen lange erhalten.  
  ✔ &amp;nbsp;Eine Steigerung der Resistenzklasse auf 1-2 ohne das Zutun chemischer Mittel (DIN EN 350-2).  
  ✔ &amp;nbsp;Eine deutliche Erhöhung der Witterungs- und Fäulnisresistenz - Thermoesche macht fast alles mit.&amp;nbsp;  
  ✔ &amp;nbsp;Das Quellverhalten wird reduziert - das Holz wird viel formstabiler.    
  Thermomodifizierte Hölzer werden mithilfe des Dampf-Hitze-Verfahrens zu robusten und edel anmutenden Hölzern für Außenterrassen, Innenverkleidungen, feines Mobiliar und vieles mehr.    
 So entsteht das Thermoholz 
   
   Die Entstehung von Thermoholz kann mithilfe unterschiedlichster Verfahren bewerkstelligt werden. Das weltweit am häufigsten genutzte Stellac-Verfahren beruht auf dem massiven Einsatz von Hitze und Wasserdampf.  
  Innerhalb dieses Fünf-Stufen-Prozesses wird das Spaltholz über einen langen Zeitraum schonend hitzebehandelt. Mithilfe starker und staccato-artig aufeinanderfolgender Temperaturschwankungen werden Risse im Holz vermieden. Im Stellac-Verfahren durchläuft die Esche insgesamt 5 unterschiedliche Phasen:  
 
  Die erste Erwärmungsphase erfolgt mit Temperaturen bis zu 100°C.    
  Es folgt eine Trocknungsphase zur kontrollierten Reduktion der Holzfeuchtigkeit auf 0%.    
  Das Eschenholz wird nun erneut erwärmt. Diesmal auf bis zu 230°C.    
  In der anschließenden Konditionierungsphase wird dafür ein perfektes Feuchtigkeitsniveaus gesorgt.    
  In der zweiten Trocknungs- und der Abkühlphase wird das Holz dann wieder auf Normaltemperatur gebracht.  
 
  In den kommenden Jahren wird zunehmend ein neues Verfahren zur Veredelung angewandt werden. Es wird drucklos und mithilfe einer Kombination aus Wasserdampf und Stickstoff realisiert. Der große Vorteil besteht darin, dass der Entstehungsprozess mit weniger technischem Aufwand umgesetzt werden kann. Die Qualität jedoch bleibt dieselbe.    
 Wie wird das Thermoholz der Esche verwendet?   
  Thermisch modifiziertes Holz aus heimischen Wäldern dient als ökologische Alternative zu Tropenhölzern wie Teak oder Bangkirai. Dank der Optimierung seiner Eigenschaften ist Thermoesche besonders dort gern gesehen, wo herkömmliche Esche den Witterungsbedingungen nicht standhalten würde. So wird Sie häufig im Außenbereich in Form von Dielen, Möbel oder Böden verwendet.  
  Aufgrund ihrer tollen Färbung und der natürlichen Behandlung ist sie zudem ein idealer Ersatz für herkömmliche und chemisch behandelte Hölzer.  
  Um die Haltbarkeit und den Farberhalt von Thermoesche zu unterstützen, empfehlen wir eine sorgsame Behandlung des Holzes mit Thermo-Öl. Unbehandelt kann sich unter Einwirkung der UV-Strahlen eine silberfarbene, gleichmäßige Patina bilden. Dies wiederum kann jedoch auch ein tolles Gestaltungsmittel sein und beispielsweise Ihrer Terrasse eine harmonisch-natürliche Optik verleihen.  
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                            <updated>2018-03-28T13:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Buche und das Buchenholz im Portrait</title>
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                                            Die Buche ist ein wichtiger und beliebter Nutzbaum, der mit seiner Schönheit viele begeistert. Erfahren Sie mehr über das Buchenholz und entdecken Sie Bucheckern für sich! 
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                 Die Buche ist ein wichtiger und beliebter Nutzbaum, der mit seiner Schönheit viele begeistert. Erfahren Sie mehr über das Buchenholz und entdecken Sie Bucheckern für sich!&amp;nbsp; 
 Die Buche – ein vielfältiger Baum 
 Die Buche gehört zur Gattung  Fagus  und ist ein vielfältig genutzter Baum. Ihr Holz ist eines der bekanntesten und vielfältigsten Nutzhölzer der Welt. In der deutschen Holzindustrie ist die Buche mit einem Einschlag von 7 Millionen Kubikmetern jährlich das am meisten genutzte Industrieholz. Daher wird das Buchenholz auch als das&amp;nbsp;&amp;nbsp;Brot- und Butterholz unseres Forsts bezeichnet. 
   
 Die Rotbuche, gekennzeichnet durch rotgetöntes Kernholz, ist in Europa der häufigste Vertreter der Buche. Sie wird insbesondere als Möbel- und Bauholz verwendet. Außerdem ist sie in Mittel- und Westeuropa mit einem Anteil von 13,7% die am meisten vertretene Art der Laubbäume der Gesamtwaldfläche Deutschlands.Jedoch kommt dieses Holz nicht nur in Deutschland vor. Auch in Nordostasien sowie in Nordamerika kann man die unterschiedlichsten Buchenarten vorfinden. 
 Die Buche wird durch einen vollholzigen und astfreien, langen Stamm gekennzeichnet. Sie erreicht hierzulande eine Höhe von bis zu 30 Metern. Einzelne Exemplare können auch bis zu 45 Meter in die Höhe ragen. Im Durchmesser misst die Buche etwa 1,5 bis 2 Meter. Das maximale Alter dieser Bäume beträgt zwischen 250 und 300 Jahren. 
 &amp;nbsp; 
 Das Buchenholz &amp;amp; seine Eigenschaften 
 Eine hellgelbeFärbung ist charakteristisch für das Buchenholz. Wird das Buchholz gedämpft, ändert sich die Färbung ins rötliche. Die Holzgefäße sind breit verstreut, die jeweiligen Poren ausschließlich unter der Lupe erkennbar, weshalb sich die Längsflächen porenfrei gestalten.   Buchenholz überzeugt durch seine extreme Haltbarkeit, die aus seinen Eigenschaften resultiert.&amp;nbsp;Aufgrund seiner hohen Dichte, sowie einer mittleren Feuchte von 6 - 8 Prozent ist es ein wirklich festes und hartes Holz. Es eignet sich daher hervorragend als Holz für Treppenstufen. 
 Bucheholz kann keinesfalls aussen verwendet werden, selbst wenn das Buchenholz lasiert wird. Die Ausnahme bilden Buchen-Schindeln und Buchen-Schwellen die Kesseldruckimprägniert werden. 
 Die Früchte der Buche, die Bucheckern, können als Mehl für Kekse und Brot genutzt werden. Auch Buchenlikör ist in der Kräuter-Apotheke verbreitet. Er soll bei Magen-Darm-Beschwerden helfen und für einen erholsamen Schlaf sorgen. Aus Buchenholz werden außerdem Räucherspäne und Räuchermehl produziert, die sich hervorragend für das Räuchern von Fisch und Fleisch eignen. 
  Nützliche Rezepte und hilfreiche Informationen rund um die Buche und andere Wildpflanzen finden sich in folgenden Büchern:  
     
 
  Köstliches von Waldbäumen. Bestimmen, sammeln, zubereiten von Markus Strauß  
  Buchenwälder in aller Munde. Kochrezepte rund um die Rotbuche von Norbert Panek  
  Wildpflanzen für die Küche: Botanik, Sammeltipps und Rezepte von&amp;nbsp;Francois Couplan u.a. &amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
  Folgende Kochblogs halten leckeren Rezepte bereit:  
 
  Bucheckern Pesto von Jans Küchenleben  
  Bucheckern - Birnen- Kuchen von Kochmeister  
  Räucher-Rezepte auf unserem Räucherblog  
 
 &amp;nbsp; 
  Übrigens:  der Begriff  Buchstaben  und das Wort  Buch  sind von der Buche abgleitet, denn die alten germanischen Runen wurden aus Buchholz geschnitzt. Auch gibt es in Deutschland die historische Region  Buchonia , ein ehemals keltisch besiedeltes Waldgebiet, das reich an Buchenwäldern war und in etwa dem heutigen Osthessen entspricht. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2017-08-28T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wissenswertes rund um die Eiche und das Eichenholz</title>
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                                            Das Holz der Eiche ist wahrscheinlich der Deutschen liebstes Holz. Doch woran erkennt man eine Eiche und was macht das Eichenholz so besonders? Unser Holzlexikon gibt Antworten &gt;&gt;&gt;
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                 Die Bezeichnung  Eiche, lat. Quercus , ist ein Sammelbegriff für insgesamt 400 bis 600 verschiedene botanische Arten, darunter die hierzulande heimische Stieleiche und Traubeneiche. Da ihre jeweiligen Gemeinsamkeiten in puncto Holzeigenschaften so vielzählig sind, wird lediglich von Eichenholz gesprochen. Sämtliche Arten der Eiche gehören der  Familie der Buchengewächse Fagaceae  an. 
 Die Eiche begegnet Ihnen in ganz Europa, ja sogar in Kleinasien. Besonders in Frankreich existieren außergewöhnlich große Bestände. Sie wachsen besonders auf kargen und sandigen Böden in Lagen bis zu 1.500 Metern Höhe. 
 Die Eigenschaften der Eiche im Überblick 
 Aufgrund der Artenvielfalt sind auch die Erkennungsmerkmale ebenso vielseitig. Zu erkennen ist die Eiche an den wechselständigen, einfachen Laubblättern. Sie gestalten sich dünn und ledrig, sind gelappt oder auch ungelappt. 
 Der Rand der einzelnen Blätter hingegen ist glatt oder gezahnt, kann sich aber auch stachelig ausgebildet haben. Hat die Eiche ihre maximale Höhe von bis zu 50 Metern erreicht, ist sie in der Regel einige hundert Jahre alt. Eichen mit einem Alter von bis zu 1.000 Jahren sind zwar selten, jedoch keineswegs unüblich.  Auch im Hinblick auf ihre Historie ist die Eiche außergewöhnlich: So existieren Fossilfunde mit einem Alter von wenigstens 10 Millionen Jahren. 
   
 Die Früchte der Eiche, die sogenannten Eicheln, besitzen zwar einen hohen Anteil an Stärke, sind jedoch für den Menschen ungenießbar, ja sogar giftig. Für Wildschweine, Rotwild oder Nagetiere sind sie aber grundlegende Protein- und Kohlehydratquellen. 
 Der Eichenbestand ist vor allem durch Pilze wie dem Eichenmehltau bedroht. Er befällt besonders gern junge Triebe, was das Welken und Abfallen der Blätter zur Folge hat. Eine weitere Bedrohung sind die Larven des Eichenwicklers und des Eichen-Prozessionsspinners. Durch massiven Blattfraß gefährden sie den Baum, vor allem bei mehrjährigem Befall. 
 Wie kann Eichenholz verarbeitet werden? 
 Mit seiner ausgesprochen hohen Rohdichte ist Eichenholz ein  sehr schweres und hartes Laubholz . Man unterscheidet bei der Eiche zwischen Kern- sowie Splintholz. Die schmalen Splinte sind grau weiß, das Kernholz hingegen gelb braun bis mittelbraun gefärbt. 
 Die Besonderheit: Es dunkelt sehr schnell nach. Als Hartholz besitzt das Eichenholz ausgezeichnete Festigkeitseigenschaften und einen hohen Abnutzungswiderstand. 
 Das dekorativ gefärbte Holz der Eiche wird vor allem zu Furnieren verarbeitet. Möbel, Treppen, Fensterrahmen, Türen, aber auch Fachwerk wird ebenfalls aus Eichenholz gefertigt. Zudem gilt Eichenholz als ausgezeichnetes Brenn- oder Räucherholz mit gering ausgeprägtem Funkenflug. 
 Produkte aus Eichenholz von Holztechnik Meise 
 Wir führen für Sie&amp;nbsp;  Holzhandläufe für den Innenbereich aus Eichenholz  . Diese edlen Holzhandläufe passen sich in jede Umgebung ein und verschönern Ihr Heim. 
 (Bildquellen: Titelbild (c) Kevin Craft, pixabay.com und Beitragsbild (c) David Mark, pixabay.com) 
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                            <updated>2017-07-06T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Bergahorn | Europäischer Ahorn | Ahornholz</title>
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                                            Lernen Sie das holz des Europäischen Ahorns besser kennen und entdecken Sie die Schönheit des Ahornholzes &gt;&gt;&gt;
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                 Er besitzt eine majestätische Ausstrahlung. Er wurde zum Wahrzeichen Kanadas erhoben und er verewigte sich, wie nur wenige seiner Art, auf einer Nationalflagge (Kanada) - der Ahorn. 
 Der Ahornbaum bzw. in unserem Falle der Bergahorn ist kein Baum wie jeder andere. Mit der Abbildung des Ahornblattes auf der Flagge Kanadas nimmt er eine einzigartige Stellung unter den Nationalflaggen dieser Welt ein. Doch das ist noch längst nicht alles. Neben seiner Leistung in der Schreinerei als wertvolles Edellaubholz, wird der Saft des Ahorn, bekannt als Ahornsirup, weltweit als delikate Ergänzung zu Speisen wie Pfannkuchen aber auch  Fleisch &amp;nbsp;gerne verwendet. 
 Der Ahorn &amp;amp; seine Kennzeichen 
 Als eine weitverbreitete Baumart mit an die 150 verschiedenen Arten allein in Europa ist der Ahorn, der zur Gattung der Seidenbaumgewächse gehört, ein oft gesehener Gast in den heimischen Wäldern und Parks. Doch auch in Teilen Westasiens sind verschiedenste Ausprägungen vom Ahornbaum zu finden. Nicht umsonst wurde der Bergahorn auch Berg-Ahorn (Acer Pseudoplatanus) daher in Deutschland zum Baum des Jahres 2009 gewählt. 
 Mit einer maximalen Höhe von über 30m, einem Durchmesser von 1,5m und einer Dichte von 640kg/m3 wird er diesem Titel nur gerecht. Dieser Eindruck wird weiter verstärkt, da der Bergahorn mit einer Lebensdauer von 400 – 500 Jahren ein echter „oldie“ werden kann. Durch seine aufstrebenden Äste und die abgerundete Krone erreicht der Ahorn seine stattliche und majestätische Ausstrahlung. 
 Für seine Blätter bekannt – für seine Blüten gefürchtet – für seine Früchte beliebt 
 Der Ahornbaum ist bekannt für seine großen 5 lappigen Blätter, die bis zu 20cm groß werden können. Doch dazu wachsen dem Bergahorn in der Blütezeit im Mai große saftige Blüten, die in Trauben an den Ästen herabhängen. 
 Daher fürchten besonders Autofahrer in dieser Zeit um ihr frisch gewaschenes Kraftfahrzeug, da der Ahorn in seiner Umgebung gern für verklebte Zustände sorgt. In der Herbstzeit ist es dann soweit. Endlich kann sich der Nachwuchs wieder lange Nasen basteln und unbewusst die ersten praktischen Versuche mit den physikalischen Gesetzen ausführen. Denn in dieser Zeit verliert der Ahornbaum seine bekannten Spaltfrüchte, die zur Gattung der Schraubflieger zählen. Wie der Name bereits vermuten lässt fliegen diese Früchte mit der Eleganz einer Schraube dem Ahorn davon. 
 Gerne werden sie dann von Kindern aufgehoben und immer wieder fallen gelassen um die Flugbahn zu beobachten oder leicht eingerissen und auf die Nase geklebt. Der Clou der Natur ist dabei, dass der Ahorn seine Samen dabei bei windigen Bedingungen über 100 m weit getragen werden können und somit der Verbreitung seiner Art nichts im Wege steht. 
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                            <updated>2016-12-09T17:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Fichte und das Fichtenholz im Porträt</title>
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                                            Was macht das Holz der Fichte aus und wofür wird es gerne genutzt? Im Holzlexikon stellen wir Ihnen den Nadelbaum im Porträt vor &gt;&gt;&gt;
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                 Die  Fichte  (Picae) ist eine der wichtigsten Baumarten Europas und ist mit jedem 3. Baum in Deutschland der absolute Spitzenreiter seiner Klasse. Doch nicht nur der Baum ist weit verbreitet. Auch das  Fichtenholz  wird in Europa gerne zur Verarbeitung genutzt, so dass dafür in extra „Zuchtwäldern“ Fichten angepflanzt werrden und so der natürliche Bestand erhalten bleibt. 
 Global betrachtet ist die Fichte mit über 50 verschiedenen Arten vertreten. So ist sie, neben Mitteleuropa, in Asien und Nordamerika anzutreffen. Da sie jedoch kühleres Klima bevorzugt, ist sie fast ausschließlich in den nördlichen Breitengraden zu finden. In Europa stößt man dabei auf die  Gemeine Fichte  (Picae Abies), die aufgrund ihrer rötlichen Rinde auch oft  Rotfichte  oder  Rottanne &amp;nbsp;genannt wird. 
 Die Eigenschaften der Fichten 
  Die Fichte gehört zur Gattung der  Kieferngewächse  (Pinacae) und ist ein Nadelbaum, der seine Blütezeit zwischen April und Juni durchlebt. Sie kann dabei zwischen 20 und 60 Meter Höhe erreichen und schwankt im Durchmesser zwischen 1 und 2,5 Meter.&amp;nbsp;  
 Während die Fichte mit ca. 100 Jahren gefällt wird, kann sie im unberührten Zustand ca. 600 Jahre alt werden. Doch auch hier sind der Natur keine Grenzen gesetzt: in einer schwedischen Provinz wurden ca. 10.000 Jahre alte Fichtenwurzeln gefunden. 
 Die Fichten-Zapfen, an denen die Baumart leicht identifiziert werden kann, erreichen eine Größe von bis zu 18 cm. Sie reifen&amp;nbsp;3 - 6 Jahren am Baum, bevor sie der Baum abwirft. 
 Neben den beliebten Zapfen verliert die Fichte im Alter von &amp;nbsp;6 - 13 Jahren auch ihre Nadeln, vor denen sich jeder, der barfuß durch den Garten spaziert, fürchtet, da sie sehr spitz und unangenehm sind. 
 Ihre schön anzusehende und kegelartige Form erhalten die Fichten durch die spezielle Verzweigung der Äste, welche Etagenartig in die Höhe ragen, bis sie sich letztendlich zur spitzen Krone vereinigen. 
 Warum das Fichtenholz so beliebt ist 
  Das  Holz der Fichte  hat durch seine weiß-gelbliche Färbung und seinen eleganten seidigem Glanz einen sehr ansprechenden Farbton, der sich mit dem Alter noch etwas in einen Braunton entwickelt.  Mit einer Dichte von 470 kg/m3 ist das Holz recht weich, trocknet schnell und bildet dabei selten Risse. Daher eignet es sich optimal zur Weiterverarbeitung. So wird das Fichtenholz dank seiner hohen Tragfähigkeit auch als Konstruktionsholz (Bauholz) verwendet, muss jedoch bevor es in Außenbereichen zum Einsatz kommt chemisch behandelt bzw. modifiziert werden um witterungsbeständig zu werden. 
 Produkte aus Fichtenholz von Holztechnik Meise 
 Wir führen für Sie   Holzhandläufe für den Innenbereich aus Fichtenholz  . Diese schönen Holzhandläufe passen sich in jede Umgebung ein und überzeugen durch ein guten Preis-Leistungs-Verhältnis.&amp;nbsp; 
 (Bilder (c) pixabay.com) 
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            <title type="text">Europäische Kirsche | Kirschholz | Kirschbaumholz</title>
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                                            Erfahren Sie im Holzlexikon von Holztechnik Meise die Eigenschaften der Europäischen Kirsche. Wir zeigen Ihnen Vor- und Nachteile von Kirschholz. 
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                 Ob auf dem Kuchen, zum Vanille Eis serviert oder frisch vom Baum gepflückt, die  Europäische Kirsche  ist allseits beliebt. Nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt ist sie eine favorisierte Speise, wodurch sich der Name Vogel-Kirsche analog dazu als ein gängiger Begriff und primäre Gattung etabliert hat. Doch neben der Verwendung im Einmachglas bietet uns die Europäische Kirsche noch weitere nützliche Aspekte. 
 Das Kirschholz &amp;amp; seine Eigenschaften 
 Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Europäische Kirschbaum (Prunus avium) überwiegend in Europa und aber auch in vereinzelten Teilen Kleinasiens anzufinden. Durch die besondere und rosenartige Struktur seiner Blätter wird er der Familie der Rosengewächse zugeordnet und bietet uns in seiner Blütezeit (April – Mai) ein optisch sehr ansprechendes und prachtvolles Gesamtbild. Durch seine Höhe von bis zu 30 Metern und einem Durchmesser von bis zu einem Meter wird dieser Eindruck noch verstärkt. Einer hohen Lebensdauer kann sich der Europäische Kirschbaum leider nicht erfreuen, da er eine latente Neigung zu Kernfäule (Pilzbefall) besitzt. Zumeist wird er deshalb im Alter von 70 Jahren (max. 100 Jahren) sorgsam vom Förster abgetragen. Da in Deutschland das Prinzip der Nachhaltigkeit gilt, wird tatsächlich nur soviel eingeschlagen wie auch nachwächst. 
 Beschaffenheit des Kirschbaumholzes 
 Das Holz des Europäischen Kirschbaums, auch als Kirschholz bezeichnet, zeichnet sich durch einen hellfarbigen Holzton aus und ist durch seine samtig glänzende Oberfläche und edle Beschaffenheit ein beliebtes und gefragtes Material zu Verarbeitung im Innenausbau. Deshalb ist diese Edelholzart bei unseren Handläufen sehr gefragt.  Vor allem in der Zeit des Biedermeier und des Jugendstil war das Kirschholz wegen seiner warmen Rottöne sehr beliebt.  Auch heute noch wird das Holz des Kirschbaums oft zu Möbeln oder Musikinstrumenten verarbeitet.  Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass das Kirschholz nach einiger Zeit unter Lichteinfluss einen wärmeren und rötlich bis hellgoldbraunen Farbton kreiert. Es ist sogar möglich durch eine chemische Behandlung die Optik des Mahagoni-Holzes zu erreichen.  Der Europäische Kirschbaum ist durch seine geringe Widerstandsfähigkeit nicht besonders witterungsfest und eignet sich deshalb am besten für den Innenbereich. Insgesamt bleibt zu sagen, dass das Kirschholz in Ihrem Haus einen angenehmen, edlen und warmen Charakter erzeugt und somit eine absolute Empfehlung von Ihren Profis von Holztechnik Meise ist. 
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